Geschrieben am 26. April 2012 by Angela
Soeben habe ich mein erstes bei vorablesen.de “gewonnenes” Buch zu Ende gelesen. Es hat mir wirklich große Freude gemacht, ein Buch zu lesen, was ist sonst wahrscheinlich nie gelesen hätte, mir Notizen zu machen und anschließend eine Rezension zu schreiben. Das scheint für mich ein guter Ersatz für mein leider nicht mehr stattfindendes Literarisches (Laien-)Quartett…
Hier nun die Rezension zum Buch “Das Liebesspiel” von Dawn Tripp:
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Geschrieben am 16. März 2012 by Angela
… mit diese Worten erfährt Charlie Asher, dass sein Leben sich nun um 180 Grad gedreht hat. Gerade erst hat seine geliebte Frau Rachel die ersehnte Tochter Sophie zur Welt gebracht, da stirbt Rachel auch schon. Wenige Tage später trifft in Charlies Second-Hand-Laden ein Buch mit dem Namen “Das große bunte Buch des Todes” ein, das jedoch von Charlies Gothic-Mitarbeiterin abgefangen wird. So muss Charlie selbst herausfinden, dass er der Tod ist – oder zumindest für den Tod arbeitet.
Das Buch “Ein todsicherer Job” von Christopher Moore habe ich in der Hörbuchfassung “gelesen” und fand es wirklich toll. Moore spricht humorvoll und sehr respektlos vom Tod und gestaltet eine spannende Jagd auf die Mächte der Finsternis.
FAZIT: Wirklich lesenswert, wenn man auf schwarzen Humor steht!
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Geschrieben am 26. Februar 2012 by Angela
Gerade habe ich die angekündigte Fortsetzung von “Anleitung zum Entlieben” zu Ende gelesen und ich bin immer noch etwas traurig, dass das Buch schon zu Ende ist. Das erste Buch war wirklich nett (ich habe es ja allerdings nicht gelesen, sondern von Nora Tschirner vorgelesen bekommen – das könnte ja auch Auswirkungen auf die Wirkungsweise bei mir haben), aber die Fortsetzung “Entlieben für Fortgeschrittene” von Conni Lubek ist wirklich grandios. Sie schreibt zum einen so lebendig, das man sich alles genau vorstellen kann, zum anderen ist die Liebesgeschichte zwischen Lchen und Dick, mit der das erste Buch ja geendet hat, so spannend, dass man gar nicht aufhören mag.
Aber der Reihe nach: In den Buch geht es um die Werbe-Texterin Lchen, die nach einer sehr einseitigen Liebe (siehe Buch 1) nun mit dem Holländer Dick zusammen ist. Doch diese Liebe (er liebt sie so sehr, wie er noch nie einen Menschen geliebt hat) wird auf harte Proben gestellt. Wie immer möchte ich hier nicht zu viel verraten, weil es schöner ist, das Buch unvoreingenommen zu lesen (deshalb mein TIPP: Nicht den Klappentext lesen!!!).
Nur soviel: UNBEDINGT LESEN! Eine tolle Liebesgeschichte (erinnert mich an meine Lieblingsgeschichte von Jack Twist und Ennis del Mar in Brokeback Mountain – okay, komischer Vergleich, weil schwule Cowboys, aber vielleicht kann es der ein oder andere nachvollziehen)!
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Geschrieben am 19. Februar 2012 by Angela
In “Die Erfindung des Lebens” beschreibt Hanns-Josef Ortheil seine Kindheit – und wie er zum Schriftsteller wurde. Diese Entwicklung ist wirklich sehr interessant, sprach er doch bis er sieben Jahre alt war, kein einziges Wort. Dies war ein Resultat seiner ebenfalls verstummten Mutter. Diese war durch Krieg und Privates so traumatisiert, dass sie aufhörte zu sprechen. Ortheil, der ein sehr inniges Verhältnis zu seiner Mutter hatte und wenig bis keine Außenkontakte pflegte, sah daher auch keine Notwendigkeit, zu sprechen. Er lernte wiederum, sich durch das Klavier auszudrücken und hätte ein begnadeter, professioneller Klavierspieler werden können.
Wie es doch anders kam, zeigt dieser Roman in leisen Worten. Immer wieder verlässt Ortheil dabei die Vergangenheit, um uns an seiner Gegenwart in Rom teilhaben zu lassen.
Ich habe die Hörbuchfassung, gelesen von Ortheil selbst, gehört. Wie wenige Schriftsteller vermag er seinem Buch genau die richtige Betonung zu geben, seine Stimme ist sehr angenehm. Allerdings verlangt dieses Buch auch keine schauspielerischen Leistungen, wird doch auch keine direkte Rede verwendet.
FAZIT: Ein wirklich interessantes Portrait eines deutschen Gegenwartsschriftstellers.
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Geschrieben am 16. Februar 2012 by Angela
Eigentlich habe ich das Buch verschenkt, doch dann hat es mich beim Durchblättern so in den Bann gezogen, dass ich doch tatsächlich mein erstes Graphic Novel gelesen habe. Also ein Comic, das aber umfangreicher ist. Oft werden bekannte Werke (z.B. Die Verwandlung von Kafka als Graphic Novel umgesetzt), doch bei dem Buch “Vertraute Fremde” von Jiro Taniguchi handelt es sich um ein Original-Werk.
Zum Inhalt: Der Familienvater Hiroshi ist im Zug unterwegs und findet sich plötzlich als 14-jähriger in seiner Heimatstadt in den 1960er Jahren wieder. Dort ist alles, wie es damals war – seine Mutter lebt noch und sein Vater ist noch da. Sein Vater wird seine Familie nämlich ein paar Monate später verlassen. Hiroshi hat also nur wenig Zeit herauszufinden, warum der Vater gegangen ist und wie er ihn davon abhalten kann…
Das Buch ist sehr detailliert und ausdrucksstark gezeichnet. Die Geschichte ist sehr spannend, so dass man immer weiterlesen mag.
Mein FAZIT: Ein Buch auch für Menschen, die sonst keine Comics lesen. Es wird nämlich eine reale Geschichte erzählt (auch wenn es mit phantastischen Elementen der Zeitreise kombiniert ist), aber zumindest keine Superhelden-Geschichte (was ich immer mit Comics verbinde). Lesenswert!
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Geschrieben am 15. Januar 2012 by Angela
Gerade habe ich das Hörbuch zum Roman “Anleitung zum Entlieben” von Conni Lubek gehört. Sehr schön gelesen von Nora Tschirner. Sie ist natürlich absolut passend für diese Art von Frau – erinnert sie doch sehr an die Frauen aus Keinohrhasen oder Zweiohrküken. In dem Roman hier geht es um eine Frau, die unglücklich in einen Mann verliebt ist. Sie ist zwar mit ihm zusammen, aber er sagt immer – sehr freundlich -, dass er sie nicht liebt. Irgendwann beschließt sie, sich von ihm zu lösen und schmidet den Plan sich zu “entlieben”. So einfach ist das aber nicht.
Insgesamt ist die Geschichte wirklich sehr nett, natürlich eher platt, aber amüsant geschrieben und noch besser von Tschirner vorgetragen.
FAZIT: Ein nettes Buch für alle glücklich und unglücklich Verliebten.
PS: Es gibt eine Vorsetzung – allerdings nicht als Hörbuch. Das Buch habe ich mir besorgt und wird dann wohl bald folgen.
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Geschrieben am 14. Januar 2012 by Angela
Vor längerer Zeit habe ich eine Kritik von Christine Westermann über das Buch “Angerichtet” von Herman Koch in WDR5 gehört und wartete seitdem gespannt auf das Taschenbuch. Zu Weihnachten bekam ich nun jedoch das Hörbuch, gelesen von Joachim Król, geschenkt. Nun habe ich es zu Ende gehört und bin nicht enttäuscht.
In dem Roman des niederländischen Autors geht es um zwei Brüder, die sich gemeinsam mit ihren Frauen zu einem Abendessen treffen. Der eine Bruder ist ein ausrichtsreicher Kandidat auf den niederländischen Ministerpräsidentenposten. Im Laufe des Abendessens – von Vorspeise über das Hauptgericht bis zum Dessert – wird der eigentliche Grund des Treffens deutlich und es stellt sich tatsächlich die Frage (so die Beschreibung zum Buch), wie weit Elternliebe gehen darf.
An dieser Stelle sei einmal wieder nichts mehr verraten, da sonst die Spannung des Buches vorweggenommen wird. Nur soviel: Die Geschichte mit all ihren Beziehungskonflikten ist so gut geschrieben und Joachim Król spricht die Rolle des einen Bruders als Erzähler so gut und zurückhaltend, dass verständlich ist, warum das Buch zu einem der erfolgreichsten in den Niederlanden wurde (okay – Król ist dafür natürlich nicht verantwortlich).
Mein FAZIT: LESEN!
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Geschrieben am 28. Dezember 2011 by Angela
Als Mitbringsel vom Ostseeurlaub habe ich soeben den Roman “Ostseegrab” von Anke Clausen zu Ende gelesen. Sophie Sturm, eine Promi-Klatsch-Reporterin aus Hamburg, möchte ihren Liebeskummer auf der Insel Fehmarn bei ihrer besten Freundin Tina vergessen. Doch statt Erholung findet sie nur eine Leiche. Und die schöne Tote war schon die zweite Leiche, die man innerhalb weniger Tagen am Ostseestrand gefunden hat. Da die Frauen beide in ihren Neoprenanzügen steckten, geht die Polizei von Unfällen aus. Doch Sophie glaubt nicht daran und ist sich stattdessen sicher: es war Mord! Alleine geht sie auf Mörderjagd…
Ich hatte keine großen Erwartungen an den Roman, da die meisten “Lokalkrimis” von der Regionalität und nicht von kriminalistischer Finesse leben. Doch dieser Roman hat mich dann doch ganz schön gefesselt. Es wurden ganz deutlich mögliche Täter präsentiert, wobei bei jedem nach und nach Details aus der Vergangenheit zum Vorschein kommen, dass man munter mitraten kann. Letztendlich war es für mich dann doch recht vorhersehbar, das hat der Spannung aber keinen Abbruch getan.
FAZIT: Wider Erwarten ein sehr spannender Krimi – ich werde wohl auch den zweiten Roman um Sophie Sturm lesen…
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Geschrieben am 16. Oktober 2011 by Angela
Da man eBooks ja so schnell zum Lesen bekommt, habe ich direkt nach dem ersten Kluftinger-Fall das zweite Buch Erntedank angefangen.
Dieser Krimi ist etwas mystischer angehaucht, auch merkt man bald, dass der Kommissar es mit einem Serienmörder zu tun hat. Die Spuren sind jedoch nicht eindeutig. Wo führen sie hin?
FAZIT: Guter Krimi, kann man wirklich gut zwischendurch lesen.
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Geschrieben am 9. Oktober 2011 by Angela
Nun habe ich endlich den ersten Kluftinger-Roman gelesen. In Milchgeld führen Volker Klüpfel und Michael Kobr den Kässpatzen-liebenden Allgäu-Kommissar ein. Er ermittelt in dem Mordfall an einem Lebensmittelchemiker. Vieles deutet darauf hin, dass es sich um einen Rachemord handelt – doch plötzlich ist der mutmaßliche Täter selbst tot.
FAZIT: Mir hat der erste Kluftinger-Krimi wirklich gut gefallen. Es ist wirklich nette lokale Krimikost, die ich nur empfehlen kann.
Das Besondere lag hierbei für mich aber vor allem in der Form des Lesens: Milchgeld war mein ersten eBook! Und ich muss sagen, obwohl ich mich dagegen immer gescheut habe: es hat was! Vor allem braucht man ja viele “leiche Kost-Bücher” wirklich nicht unbedingt noch im ohnehin schon überfüllten Bücherregal!
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